Stadtgeschichte

Daran gibt es nichts zu rütteln: Hammelburg ist nachweislich die älteste Weinstadt in Franken! Denn kein anderer Ort kann sich auf ein älteres Originaldokument berufen.

Man schrieb das Jahr 777 n. Chr., als Karl der Große seinen fränkischen Besitz „ad hamulo castellum“ samt den umliegenden Orten an das neu gegründete Kloster Fulda schenkte. Das Besondere daran: in diesem Pergament sind erstmals Weinberge in Franken schriftlich festgehalten. Wo die Rebhänge lagen und wie viel Fläche die Schenkung umfasste, ist nicht überliefert. Doch müssen die Anlagen so bedeutend gewesen sein, dass man die Übergabe schriftlich festgehalten hat.

Tatsächlich ist Hammelburg aber noch älter. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 716 n. Chr. Hammelburg ist damit die zweitälteste Siedlung in ganz Unterfranken.

Die Äbte aus Fulda förderten den Weinbau in Hammelburg von Anfang an. Im 12. Jahrhunderten erbauten sie das hoch über den Ort gelegene Schloss Saaleck. Von hier aus bot sich ein guter Ausblick in das benachbarte würzburgische Territorium und – hier war das erste Weingut der Landesherren untergebracht.

Im 18. Jahrhundert reichten die dortigen Keller nicht mehr aus und man ließ das Kellereischloß im Herzen der Stadt errichten. Hier konnten mehr als 700.000 Liter Wein gelagert werden und der prächtige Bau diente gleichzeitig als Sommerresidenz! 

WinzerkellerFoto: Florian Trykowski
terroir fFoto: Klaus Gößmann-Schmitt
Weinberge im HerbstFoto:Julian Leurer

Der Weinbau prägte die Stadt und ihre Menschen, das spürt und sieht man bis heute. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sein Wissen auf dem Weinlehrpfad, am terroir f Aussichtspunkt oder im Museum Herrenmühle vertiefen.

Daneben ist Hammelburg vor allem bekannt als Bundeswehrstandort (Truppenübungsplatz seit 1895) und durch die Bayerische Musikakademie

Wer tiefer in die Geschichte der ältesten Weinstadt Frankens eintauchen möchte, dem seien die Hammelburger Chronik und die Publikation „Hammelburg – eine Stadt mit Geschichte” empfohlen. 

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